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Ausgleich in der 90. Minute

Artikel vom 8. Februar 2026

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    Blau-Weiß Mintard hat sich beim Mülheimer FC 97 in einer torreichen Partie mit 4:4 getrennt.
    Die Gastgeber bestimmten über weite Strecken das Spielgeschehen, während Mintard vor allem
    durch effektive Chancenverwertung zu seinen Treffern kam.

    Mintard erwischte einen perfekten Start und ging früh mit 3:0 in Führung. Die Tore von
    S. Güzel (16.), B. Kastor (19.) und L. Eschen (23.) brachten die Gäste scheinbar komfortabel
    in Front. Doch noch vor der Pause verkürzte Mülheim durch Molango auf 1:3 (43.).

    Nach dem Seitenwechsel übernahm der Mülheimer FC immer mehr die Kontrolle.
    Zwar konnte Mintard durch Hepnner zwischenzeitlich auf 4:2 erhöhen (76.), doch die Gastgeber
    ließen sich nicht abschütteln. Molango traf zunächst zum 2:3 (65.) und in der Schlussminute
    schließlich auch zum verdienten 4:4-Ausgleich (90.).

    Am Ende musste sich Mintard mit einem Punkt zufriedengeben.
    Aufgrund des Spielverlaufs und der zunehmenden Überlegenheit der Hausherren geht das Remis jedoch in Ordnung.

    Marco Guglielmi "Ich habe schon viele Spiele meiner Mannschaften gesehen, die nicht gut waren,
    aber ich glaube, gestern war das Schlimmste und Schlechteste von allen. Wenn man ehrlich ist, war
    der MFC auch in der 1. Halbzeit die bessere Mannschaft, wir haben dann aus dem Nichts 3 Tore gemacht, in der 2. Halbzeit lief dann gar nichts mehr. Kein Spieler hat nur ansatzweise Normalform erreicht. Kaum ein Zweikampf wurde gewonnen, es kam auch kaum ein vernünftiger Pass an. Kompliment an den Gegner, so spielt man Derbys. Nur unserem Torwart Leon Ossmann möchte ich hervorheben, der hat uns vor einer noch größeren Blamage gerettet. Jeder meiner Spieler sollte sich jetzt mal Gedanken über dieses Spiel machen und sich überlegen, warum er nicht seine Leistung, die in ihm steckt, abgerufen hat und ich hoffe, dass da keine Ausreden gefunden werden, so nach dem Motto "die anderen waren ja auch schlecht", sondern mal eine schonungslose Selbstkritik entsteht. Das werde ich auch tun, denn wenn eine Mannschaft so auftritt, hat man als Trainer auch genug Fehler gemacht. Das schöne ist, dass es nur wieder besser werden kann."